Samstag, 9. April 2011
Thin, Thin, Thin, Thin, nothing else
Ein sonniger, warmer Samstag. Ja. Und was habe ich zu tun? Nichts. Mein Selbsthass und mein Selbstzweifel überkamen mich wieder. Ich wollte hinaus. Zog mich an. Ich sah fett aus. Ein anderes Shirt. Immer noch fett. Ich habe meinen halben Kleiderschrank auf den Kopf gestellt, bis ich zu dem Entschluss kam, irgendetwas anzuziehen. Was ich jetzt bereue. Weile es peinlich ist mit soetwas rumzulaufen. Ich sah aus wie eine Presswurst. Aber ich glaub so sah ich in jeden Oberteil aus, dass mir mal ach so gut gefiel. Am liebsten würde ich alles weg schmeißen, aber dann hab ich ja leider nichts mehr zum anziehen. Pech gehabt. Ich hasse meinen Körper einfach. Er ist eklig. Er ist fett. Es schwabbelt überall. Auf der Straße muss ich mir sogar blöde Kommentare über meine Figur anhören. Dankeschön. Ich weiß es selbst. Aber ich pack es an. Ich habe die Disziplin wie nie zu vor. Heute musste ich aus gesundheitlichen Gründen essen, aber die nächsten Tage wird nur noch gefastet und gefastet. Scheiß auf meine Gesundheit. Der Sommer kommt bald und ich möchte auch irgendwann mal schwimmen gehen können. Ich bin schon seit was weiß ich wie lange nicht mehr schwimmen gegangen. Eigentlich schon seit 2 Jahren nicht mehr. Nicht mal im Urlaub als mich niemand kannte. Ich schämte mich einfach zu sehr für meinen Körper.Anfangs wollte ich nicht schwimmen gehen, weil mich meine Narben störten aber Narben wären mir egal, wenn der Körper wenigstens schön wäre. Einen flachen Bauch, dünne Oberschenkel, Straffe Arme, kleinere Brüste, einen knackigen Arsch. Aber irgendwann werde ich das alles haben. Ich werde nicht mehr von dem allen hier Träumen, sondern meinen Traum in Erfüllung gehen lassen. Ich werde es schaffen, egal was ihr sagt. Ich werde mich von niemanden aufhalten lassen. Von niemanden.
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